Die 72-Stunden-Aktion 2013

Im Juni 2013 haben sich bundesweit viele junge Menschen an der 72-Stunden-Aktion des BDKJ (Bund der Deutschen Katholischen Jugend) beteiligt, und sich an drei Tagen für das Gute eingesetzt. Unter dem Motto „Uns schickt der Himmel“ wurde dort geholfen, wo es nötig war. Über 3.000 Gruppen haben sich beteiligt. Auch die Neustädter Pfadfinder waren dabei und haben für den Verein von "Haus Rieth" in Bordenau zahlreiche Renovierungs- und Verschönerungsarbeiten durchgeführt.

Anlegen einer Beeteinfassung und Bepflanzung mit Bodendeckern

Das vorhandene Beet im Eingangsbereich ist sehr verwachsen gewesen und hatte keine richtige Begrenzung zum angrenzenden Weg und zur Wiese. Die Wölflingsstufe kümmerte sich um eine Umgestaltung.

Da nicht genügend Feldsteine zur Verfügung standen, wurde die Umrandung mit roten Betonpalisaden ausgeführt. Mit den Feldsteinen wurde ein Kreis erstellt, in der mit Marmorzierkies die Pfadfinderlilie ausgelegt wurde. Zum angrenzenden Rasen wurden Betonplanten als Mähkante verlegt. Einige der vorhandenen Büsche wurden erhalten. Winterharte Bodendecker, Rosen, Hortensien und ein Rhododendronbusch, sowie ein kleiner Kräutergarten sind neu gepflanzt worden. Auf die ganze Fläche ist außerdem eine fünf cm dicke Schicht mit Rindenmulch aufgebracht worden.

Erneuerung des Tisches im Eingangsbereich

Der im Eingangsbereich des Hauses vorhandene Tisch aus Mauerwerk und Beton ist marode und baufällig. Die Jungpfadfinder und Pfadfinder erneuerten den Bereich.

Die Runde Platte aus dem ausgegossenen Wagenrad wurde abgebrochen, ebenso ein gemauertes Podest. Auf den bestehenden Mauersockel wurde ein Tisch aus Holzbohlen erstellt. Auf das bestehende angrenzende Mauerwerk wurden ebenfalls aus Holzbohlen, Sitzaufsätze gefertigt, die auf dem Mauerwerk aufliegen. Geeignete Hartholzbohlen waren noch im Schuppen vorrätig. Um das Rasenmähen zu erleichtern, wurde rasenseitig eine Plattenreihe als Mähkante vorgesehen.

Anlegen einer Rasenkante

Im letzten Jahr wurde rund um das  Haupthaus eine Drainage mit einem Drainagekiesbett angelegt. Es besteht allerdings die Gefahr, dass dieses Drainagekiesbett wieder verschmutzt und zuwächst, wenn nicht eine geeignete Rasenkante den Kies von dem angrenzenden Rasen und Wegen abgrenzt.

Die Jungpfadfinder und Pfadfinder haben eine Rasenkante aus Beton ( ca. 25 m) rund um Drainagebett gelegt. Die Rasenkanten ragen ca. 5-10cm über den Drainagekies heraus. Zusätzlich wurde eine Mähkante entlang der Rasenkante gelegt um das Rasenmähen zu vereinfachen.


Aufbau einer 12-Volt-Solaranlage für die Hausinnenbeleuchtung

Im Haus Rieth gibt es keinen Anschluss an das öffentliche Stromnetz. Die Beleuchtung der Innenräume wird bei Dunkelheit durch einige vorhandene Gaslampen sowie durch Kerzen vorgenommen. Die für die Gaslampen erforderlichen Glühstrümpfe sind jedoch sehr teuer geworden, die Glühstrümpfe gehen außerdem schnell kaputt. Für die Sicherheit im Haus, besonders an den beiden Treppen, ist eine ausreichende Beleuchtung jedoch von elementarer Wichtigkeit, vor allem bei einer Übernachtung mit Kindern und Jugendlichen.

Die Roverstufe hat sich des Themas angenommen. Es wurde eine 12 Volt Solaranlage (Inselanlage mit Akku) auf dem Flachdach von Haus Rieth aufgebaut (zwei Module mit je 100 Watt). Die Regelungseinrichtung und der Akku sind in der Werkstatt an der Wand neben dem Fenster installiert worden. Es wurden bei der 72 Stunden Aktion folgende Räume  mit 12 Volt LED-Energiesparlampen ausgestattet: Flur (1 Lampe), Küche (2 Lampen) und das Große Esszimmer (z.Zt. 4 Lampen).
Die Elektroinstallation wurde in „Aufputzbauweise“ mit NYM-Stegleitung und wegen der besseren Optik in kleinen (Aufputz-) Kabelkanälen ausgeführt. Die Schalter und Abzweigdosen sind in handelsüblicher Aufputzmontage in weiß installiert worden.


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